Paul, philosophischer Leser, Denker, Schreiber und Facebook-Star, lebt wie ein Eremit in seiner Salzburger Bücherhöhle – bis er der Erzählerin ins Visier gerät. Was folgt, ist eine moderne Beziehungskomödie voller Sprachwitz, skurriler Szenen und unerwarteter Wendungen.
„Der Mensch als Tapir gedacht: einzelgängerisch, etwas schwerfällig, dem gesellschaftlichen Leben eher nicht zugewandt. Einen solchen unterzieht die Erzählerin der Sozialisation und der Hinführung zur Partnerschaft. Das geht holprig aber einigermaßen erfolgreich vonstatten, wobei der Lernprozess auf Gegenseitigkeit beruht. In RKAs geistreichem, witzigem und lebensweisem Bildungs- und Erziehungsroman geht es aber auch um das Leben auf dem Land, ums Älterwerden, um Haus, Garten, Auto, Hüftleiden und vielerlei Überraschungen, die die Gleichförmigkeit des Daseins unterlaufen. Kurzum: lesend wird man in diesem Fall klüger und unterhält sich dazu noch prächtig.“ (Peter Zimmermann, ORF, Ö1, Ex libris)
„Haben Sie auch einen Haustapir? Oder sind Sie gar selbst einer – nach der Lektüre werden Sie es wissen.“ (Rotraut Schöberl)